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Von Brille bis Pille: Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? – Panorama – Gesellschaft



Mit Jahresbeginn sind auch die Krankenkassenbeiträge für viele Patienten in Deutschland erneut gestiegen. Was aber bekommt man für seine Zahlungen in den Topf zurück? Und wofür gibt es von der gesetzlichen Krankenkasse nur einen Zuschuss? Die Bedingungen scheinen oft undurchsichtig, sind aber bei genauerem Prüfen einfach zu verstehen.

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Allgemein handeln die Krankenkassen nach Vorschriften im sogenannten Sozialgesetzbuch. Hierin ist festgeschrieben, dass die gesetzlichen Kassen nur das bezahlen sollen, was „wirtschaftlich und medizinisch notwendig und ausreichend“ ist. Deshalb ist der klassische Besuch beim Hausarzt selbstverständlich eine Kassenleistung.

Auch die Behandlung nach einer Überweisung zu einem Facharzt wird übernommen, genauso wie ein Aufenthalt in einem Mehrbettzimmer im Krankenhaus und empfohlene Schutzimpfungen. Jegliche Zusatzleistungen sowie die meisten Vorsorgeuntersuchungen zählen hingegen laut Katalog nicht zum Notwendigen.

Da jedoch auch die Krankenkassen auf dem freien Markt überstehen wollen, treten sie über ihr Zusatzleistungsangebot in Konkurrenz. Oft lohnt sich daher vor Bezahlung einer Rechnung zu schauen, ob die Behandlung zu den sogenannten IGeL (individuelle Gesundheitsleistungen) gehört. Bei einigen Bereichen unterscheiden sich die gesetzlichen Krankenkassen allerdings kaum.

Warum zahle ich auch für verschriebene Medikamente?

Auch bei verschreibungspflichtigen Medikamenten zur Heilung bestimmter Erkrankungen wird man in der Apotheke oft zur Kasse gebeten. Das liegt an der gesetzlichen Regelung, dass Patienten immer 10 Prozent des Verkaufspreises mittragen. Diese Zuzahlung darf maximal 10 Euro und mindestens 5 Euro betragen.

Besondere Regelungen gibt es für Produkte zur Empfängnisverhütung. Die Verhütungspille etwa wird für Frauen bis 18 Jahre vollständig von der Kasse bezahlt, bis zum 22. Lebensjahr ist lediglich eine Zuzahlung nötig. Danach müssen die Frauen den vollen Betrag für „die Pille“ selbst zahlen. Werden solche Produkte aus medizinischen Gründen verschrieben, können Ausnahmeregelungen greifen.

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