Start day-news Thioune & Co.: Diese Trainer könnten bei 96 auf Zimmermann flogen

Thioune & Co.: Diese Trainer könnten bei 96 auf Zimmermann flogen


Als 96 Jan Zimmermann verpflichtete, konnte der Havelse-Trainer eine Voraussetzung nicht erfüllen – er hat keine Zweitliga-Erfahrung. 96-Chef Martin Kind sah jedoch großzügig darüber hinweg mit dem Verweis auf „die Perspektive“. Mit Sportchef Marcus Mann holte 96 noch einen Sportlichen Leiter, der nie in der 2. Liga gearbeitet hat.

Das verwundert auch deshalb, weil ständig die Besonderheit dieser Liga betont wird. Sollte 96 jetzt also einen Nachfolger für Zimmermann suchen, wäre diese Qualifikation zwingend vorgeschrieben: Es müsste ein Trainer sein, der die 2. Liga kennt.

Ein logischer Kandidat wäre Daniel Thioune. Er brächte die Expertise vom großen HSV aus Hamburg mit. Zwei Spiele vor dem Ende der vergangenen Saison wurde Thioune gefeuert. HSV-Urgestein Horst Hrubesch sollte den Aufstieg retten, was ihm aber auch nicht gelang. Zuvor hatte Thioune drei Jahre in Osnabrück erfolgreich gearbeitet. Der Ex-Profi dürfte zu 96 passen.

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Thioune ist 47 – noch mehr Erfahrung brächte der 62-jährige Uwe Neuhaus mit. Arminia Bielefeld führte er 2020 in die Bundesliga. Zuvor hat Neuhaus in Dresden und bei Union Berlin erfolgreich gearbeitet. Neuhaus könnte dem jungen 96-Gebilde Halt geben.

Weitere Namen: Kühbauer, Labbadia, Keller

Auf dem Markt ist auch wieder Dietmar Kühbauer. Der 50-Jährige hat bis vor drei Wochen bei Rapid Wien gearbeitet und wäre ein interessanter Kandidat. Bruno Labbadia oder Jens Keller werden dann womöglich auch auf der 96-Liste auftauchen.

Den neuen Mann auszusuchen, wird der Job des Sportchefs sein. Bei Zimmermanns Verpflichtung war Mann noch nicht im 96-Dienst, den Trainer hat Kind ausgesucht.

Von Rangnick bis Doll: Die 96-Trainer seit dem Aufstieg 2002 in der Galerie

Ralf Rangnick (Juli 2001-März 2004): Wo wäre Hannover 96 wohl heute ohne ihn? In überragender Manier stiegen die Roten im Jahr 2002 mit Rangnick nach 13-jähriger Abstinenz wieder in die Eliteliga auf. Im ersten Bundesliga-Jahr feierte Rangnick in Hannover noch den Klassenerhalt – in der dritten Saison seiner Amtszeit war dann Schluss für den Mann aus Backnang. Eine 0:1-Pleite am Gladbacher Bökelberg bedeutete das Ende für Rangnick.  

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Als Manager bei Drittligist Saarbrücken entschied sich Mann bei einem Wechsel in der Saison für Lukas Kwasniok, den er aus Karlsruhe kannte. Das stellte sich als gute Wahl heraus. Der Trainer schaffte den Aufstieg in die 3. Liga mit Saarbrücken, wechselte dann nach Paderborn. Dort läuft es auch für Kwasniok.

Ein ähnlich gutes Händchen bräuchte Mann auch bei 96.



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