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Täter sticht nach Streit auf Opfer ein


Nach einem Streit zwischen zwei Männern ist es in den frühen Morgenstunden am Samstag zu einem Messerangriff auf offener Straße in Rostock gekommen. Das Opfer wurde mit Stichen verletzt, für den Täter klickten nur kurz nach der Attacke die Handschellen.

Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Angriff gegen 1.45 Uhr an der Straßenecke Petridamm/Rövershäger Chaussee im Stadtteil Brinckmansdorf zugetragen. Auslöser des Angriffs war laut Polizei ein Streit zwischen den beiden Personen. Worum es ging, wurde nicht bekannt. Im Laufe dieser zunächst verbal geführten Auseinandersetzung zog der Tatverdächtige plötzlich ein Messer und stach auf sein Opfer ein. Während der Angreifer danach floh, blieb der Verletzte an der Straße zurück.

Nächtlicher Großeinsatz in Rostock-Brinckmansdorf: Nachdem ein Mann auf offener Straße niedergestochen wurde und der Täter flüchtete, leitete die Polizei eine Fahnung ein. Mit Erfolg.

Ein zufällig anwesender Taxifahrer konnte die Tat offenbar beobachten. Er kümmerte sich um den Verletzten, setzte ihn in seinen Wagen und rief Rettungskräfte zur Hilfe. Den verständigten Polizeibeamten konnte er nach deren Eintreffen die Fluchtrichtung des Messerangreifers mitteilen. So suchten die Einsatzkräfte mit mehreren Wagen den Petridamm und das nähere Umfeld ab. Polizisten gelang es schließlich, den alkoholisierten Tatverdächtigen in der Straße anzutreffen und vorläufig festzunehmen. Er wurde in das Zentralgewahrsam der Polizei gebracht.

Der Verletzte kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. „Die Verletzungen sind nicht besorgniserregend“, teilte Michael Brun-Hollien aus dem Polizeipräsidium Rostock mit. Die Beamten suchten den Petridamm nach der Tatwaffe ab, wurden aber auch trotz des Einsatzes eines Suchhundes nicht fündig. Im weiteren Verlauf machten Kriminalbeamte Fotos von einer Privatwohnung im Petridamm an. In welcher Beziehung Täter und Opfer stehen, konnte die Polizei noch nicht mitteilen. Auch, wem die von der Polizei durchsuchte Wohnung gehört, blieb unklar. Die Beamten ermitteln nun wegen einer gefährlichen Körperverletzung.

Von Stefan Tretropp

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