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Ratgeber: Was nötig ist, um ein Elektroauto in der Garage zu laden


Garagen mit Stromanschluss(möglichkeit) sind des Elektroautointeressenten bester Freund. Doch meistens sind die Elektroinstallationen gerade in Garagen ungeeignet für eine solche Dauerlast. Wenn Sie nicht weiterlesen als diesen ersten Absatz, dann nehmen Sie daraus zumindest dies als wichtigsten Ratschlag mit: BEVOR Sie das Auto kaufen, MUSS ein Elektriker sich die Garageninstallation im Hinblick auf die konkreten Auto-Parameter anschauen, und zwar sowohl für eine Wallbox-Installation als auch für die vermeintlich harmlosen Schuko-Ladeadapter mit 10 Ampere Stromstärke bei 230 Volt. Dieser Tipp allein erspart Ihnen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit böse Überraschungen.

Warum sollte der Vorgang des Auto Ladens überhaupt anders bewertet werden als andere Stromabnehmer im Haus? Ganz einfach: Weil es ansonsten im Hausbetrieb keine Verbraucher gibt, die über vergleichbare Zeiträume vergleichbar viel Strom ziehen. Ein Elektroauto der aktuellen Generation etwa kann (je nach Ladeeinstellungen) locker 5 Stunden lang 11 kW elektrische Leistung ziehen. Das macht kein Herd und keine Wärmepumpe, denn beide schalten bei Solltemperatur die Heizer ab.

Auch die kleinen Schuko-Ladeadapter (vulgo: „Ladeziegel“) sind hier ungewöhnlich. Obwohl Schutzkontakt-Stecker konstruktiv auf 16 A Last ausgelegt sind, gibt es gerade in Garagen häufig von Laien installierte Verbindungen und Verteiler, die eben das nicht dauerhaft schaffen – ja, die selbst bei den üblichen 10-A-Schuko-Ladegeräten bereits schmelzen. Dazu kommen zu kleine Kabelquerschnitte der Schuko-Produkte und schlechte (hochohmige) Verbindungen, etwa im vergossenen Stecker – Dinge, die Sie nicht sehen können, nicht einmal am Preis. Um eine jahrelange, verbitterte Debatte in den E-Auto-Foren hier nicht zu wiederholen: Betrachten Sie die 16 A am besten als einen Optimalwert und 10 A als den Praxiswert, auf den sich die Autoindustrie geeinigt hat.

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