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Polizei warnt vor unseriösen Spendensammlern rund um Wismar


Die Polizei warnt vor unseriösen Spendensammlern rund um Wismar. Wie die Beamten mitteilten, wurden mehrere Passanten vor Supermärkten in der Umgebung nach Spenden für blinde Kinder aus MV gebeten. Im Nachhinein erschien ihnen die Situation aber komisch. Die Vorfälle ereigneten sich in Kritzow sowie in der Zierower Landstraße in Wismar.

In beiden Fällen bat ein Mann mit Klemmbrett bei den Passanten um Spenden. Laut Polizei bekam der Spendensammler mindestens von zwei Personen Geld, weil diese sich von der Situation überrumpelt fühlten. Erst im Nachgang – als der Mann den Parkplatz jeweils mit einem BMW mit Leipziger Kennzeichen und drei weiteren Personen in Begleitung verließ –, kam ihnen die Situation unseriös vor.

Polizei sucht nach weiteren Hinweisen

Die Wismarer Polizei konnte das beschriebene Fahrzeug nicht ausfindig machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen – und bittet nun um weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas gesehen hat, kann sich bei der Polizei in Wismar unter der Telefonnummer 03841/2030 zu melden.

Betrüger stehlen auch Geldbörsen

Außerdem warnt die Polizei vor unseriösen Spendensammlungen. Insbesondere in Bereichen, in denen sich viele Menschen tummeln wie in Fußgängerzonen oder auf Parkplätzen von Supermärkten, seien „Klemmbrett-Betrüger“ unterwegs, um arglose Passanten mit einer gefälschten Spendenliste anzusprechen und zu behaupten, sie würden für einen gemeinnützigen Zweck sammeln.

Die Betrüger würden sich laut den Beamten dabei auch manchmal nicht nur mit der Spende zufrieden geben – und zusätzlich noch die Geldbörse der angesprochenen Personen stehlen.

Die Polizei rät daher:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – weder beim Spenden noch in anderen Situationen. Damit das Geld auch wirklich dort ankommt, wofür es gespendet wurde, ist es ratsam, Spenden per Überweisungen an bekannte Spendenkonten zu veranlassen.
  • Bevor die Geldbörse rausgeholt wird, sollte nach einem Spendenausweis gefragt werden. Persönliche Daten sollten grundsätzlich nicht preisgegeben werden. Wer sich nicht sicher sind, ob eine durchgeführte Spendensammlung seine Richtigkeit hat, kann sich vertrauensvoll an die örtliche Polizeidienststelle wenden.

Von OZ

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