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Piks mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff (nd-aktuell.de)


Piks mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff

Das Covid-19-Risiko von Kindern gilt als eher gering. Zwar können auch sie sich infizieren, doch sind schwere Erkrankungen nach Einschätzung von Kinderärzten die Ausnahme. Kinder ab zwölf Jahren durften bereits gegen Corona geimpft werden. Damit ist bereits im Dezember für die Altersklassen zwischen fünf und elf Jahren begonnen worden. Dazu Fragen & Antworten.

Wo können Eltern ihre Kinder impfen lassen?

Die Regelungen sind unterschiedlich. In Rheinland-Pfalz beispielsweise gibt es eine Hotline (0800) 57 58 100, um sich für eine Impfung des Kindes registrieren zu lassen. Generell wird in Impfzentren, in Schulen, beim Haus- oder auch Kinderarzt geimpft. Vielfach wird die Impfung zu einem Familienimpf-tag. Denn Eltern, die mit ihren Kindern zu einem solchen Familienimpftag kommen, wird dort zusätzlich eine Auffrischungsimpfung angeboten, sofern die zweite Impfung mehr als fünf Monate zurückliegt. Eine zusätzliche Anmeldung dazu ist nicht notwendig.

Welche Rolle spielen die Kinder- und Jugendärzte?

Die erste Anlaufstelle bei der Schutzimpfung sollten meistens die Kinderärztinnen und Kinderärzte sein. Eltern mit einem hohen Beratungsbedarf sollten sich an Kinder- und Jugendärzte wenden, um weitere Auskünfte zu erhalten. Die Anmeldungen bei den Kinderärzten laufen direkt über die Hausarztpraxen. Grundsätzlich ist es so, dass Eltern ihre Kinder impfen lassen, wenn sie dies wollen und der Kinderarzt oder die Kinderärztin nach einem Aufklärungsgespräch dem Impfen zustimmt.

Wie ist bei Kindern die Rechtslage?

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat die Corona-Impfung Kindern von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfohlen. Aber auch gesunde Kinder sollen auf Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden können. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte bereits Ende November »grünes Licht« für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa gegeben. Aus medizinischer Sicht bedeute eine Corona-Infektion für Kinder in den allermeisten Fällen keine Lebensgefahr oder langfristige Folgen. Durch Studien ist nachgewiesen, dass der Impfstoff bei Kindern wirksam ist.

Welcher Impfstoff wird verabreicht?

Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet. Von dem mRNA-Vakzin sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden. Wenn Ärzte bisher schon kleinere Kinder impften, verringerten sie in der Regel selbst die Dosis des ab zwölf Jahren zugelassenen Impfstoffs. Die Stiko-Empfehlung bezieht sich aber nur auf den speziellen Kinder-Impfstoff. Das Pharmaunternehmen Pfizer/Biontech wolle übrigens die laufenden klinischen Studien zum Corona-Impfstoff für kleinere Kinder von sechs Monaten bis vier Jahren um eine dritte Dosis ausweiten, so das Unternehmen. dpa/nd



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