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Neues Album als Secrets of Elements


Die OSTSEE-ZEITUNG sprach mit Johann Pätzold über sein neues Album, über den Aufnahmeprozess, sein soziales Engagement und seine Situation in der Corona-Krise.

Das neue Album von Secrets of Elements ist fertig. Was ist jetzt Ihr Hauptgefühl?

Ich bin ehrlich gesagt total glücklich, dass ich es hinter mir habe. Wie Sisyphus, der am Ende doch sein Ziel erreicht. Kurz vor Abschluss des Albums packten mich derart viele Zweifel, dass ich schon fast alles wieder zurückziehen wollte. Alexandré Cazac, der sich um die Künstler bei InFiné kümmert, als wären es seine eigenen Kinder, hat das ganze Projekt gerettet, mir unter die Arme gegriffen und mich da durchgecoacht. Mein Verleger InFiné hat noch mal Geld in die Hand genommen und wir haben viele Titel noch mal komplett neu aufgenommen, Orchester einspielen lassen, Gastmusiker engagiert, vieles ausprobiert und geschaut, wie es klingt – Ideen wieder verworfen und uns Stück für Stück durchgetestet. Zum Beispiel hatten wir mehrere Pianisten für „A Last Waltz“, welche alle einen wirklich guten Job gemacht haben. Über Monate hinweg haben wir geschaut, welcher Pianist meine Noten so spielt, wie ich es mir vorstelle. Es geht nach außen betrachtet natürlich „nur“ um ein Klavierstück. Aber für mich musste in dem Stück alles schlüssig sein. Mischa Blanos aus Rumänien war der Einzige, der im ersten Anlauf mich komplett überzeugen konnte. Besonders 2020 war eine Tortur für das Album. Jetzt bin ich umso mehr dankbar, dass es endlich vollbracht ist.

Ein Titel heißt zum Beispiel „Mein Schmerz“ – was war der Auslöser oder der Antrieb für die einzelnen Stücke?

Jeder Titel steht für sein ganz eigenes individuelles Ereignis im jeweiligen Jahr. „Mein Schmerz“ ist der älteste, entstanden 2011. Ich bin da sehr krank geworden und mein damaliger Lebensentwurf lag in Scherben vor mir. Diese Tatsache, dass mein Plan für mein Leben dort endete, war für mich unbeschreiblich hart. Aus der Verzweiflung heraus hab ich damals diesen Titel geschrieben – auch wenn ich nicht wusste, wofür. Das Ziel war es für mich vielleicht, den Titel irgendwann mal mit einem Orchester einzuspielen, was dann ja auch zehn Jahre später tatsächlich passiert ist. Die Titel sind die Geschichten eines jeden Jahres, welche mich besonders beschäftigt haben. Es ist das Gefühl, was ich bei der Erfahrung hatte und ich in die Musik einwebe.

Inwieweit nimmt der Albumtitel „Chronos“ auch Bezug auf die griechische Mythologie?

Sehr viel, tatsächlich. Die griechische Mythologie fasziniert mich ungemein. Also – ich bin da überhaupt kein Experte, muss ich trotzdem gestehen. Aber dort gibt es für jede menschliche Eigenschaft oder für alles, was einem so im Leben widerfährt, eine Analogie zu einem Gott oder Titanen oder was auch immer. Ich finde die Metaphern dabei immer so treffend. Und außerdem ist die griechische Mythologie durchzogen von so unfassbar viel Pathos – und das passt einfach irgendwie zu meiner Musik. Alle aktuellen Veröffentlichungen von mir sind mit Griechischen „easter eggs“ durchzogen. Monumentum, Odesea, jetzt Chronos. Der Titan Chronos, der für die Zeit steht, wird zum Beispiel gerne dem Planeten Saturn zugeordnet. Und in 2020 und 2021 hatte ich so viel mit dem Thema Saturn zu tun, sei es für Film oder Theaterproduktionen, dass dieser Zufall am Ende umso mehr grandios für mich ist. Dann gab’s vor Weihnachten ja noch die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn. Das Album fühlt sich für mich schon fast wie eine Bestimmung an.

Wie verläuft üblicherweise der Schreibprozess? Verändern sich die Stücke im Aufnahmeprozess nochmals?

Es gibt zwei unterschiedliche Ansätze, wie ich Musik schreibe. Bekomme ich einen Auftrag von einem Regisseur, einer Produktionsfirma oder einem Choreographen, kann ich es mir nicht leisten, lange an einem Titel zu arbeiten. Dann muss es schnell gehen. Aber trotzdem gut sein. Da hilft nur Erfahrung. Man weiß, inwieweit man bestimmte Stimmungen erzeugen kann und man kopiert sich aus der Summe der Erfahrungen in dem Moment eigentlich selbst und kann dann innerhalb von wenigen Tagen einen Entwurf des Soundtracks und innerhalb weniger Wochen einen kompletten Soundtrack vorlegen. Das ist dann eher ein Handwerk. Bei der Musik für mich selbst verhält es sich anders. Da nehme ich mir die Zeit, etwas Neues zu erfinden. Etwas zu probieren, was ich vorher noch nicht gemacht habe. Da versuche ich die Regeln der Musiktheorie so sehr auszureizen oder vielleicht sogar ab und zu zu brechen und scheue mich auch nicht davor, daran zu scheitern. Und das nimmt unfassbar viel Zeit in Anspruch. Da wird geändert, getestet, umgebaut, neu arrangiert, alles wieder umgeworfen … Aber nur so kommt man am Ende auch weiter. So hebt man sich auch von der Masse ab. Zum teilweise amüsanten Verdruss der Musiker, welche ich dann engagiere, um es einzuspielen. Es kam schon vor, dass auf dem ersten Blick zum Beispiel gewisse Taktreinfolgen für sich absolut keinen Sinn ergeben haben, sondern erst in der Summe ein klanghaftes Bild ergeben haben. Es macht mir unheimlich Spaß, in einem Titel gleichzeitig zum Beispiel 3/4-, 4/4-, 12/8-Takte zusammenzuführen, das oftmals die Instrumente gegeneinander spielen und sich dennoch immer wieder treffen und trotzdem immer in Harmonie zueinander bleiben. Das ist das kleine Geheimnis der Elemente und die Kunst, wie man es zusammensetzt. Gerne probiere ich aber auch Sachen aus meinem ehemaligen Steckenpferd, der Physik, aus. Shepard Tonleitern baue ich, seitdem ich denken kann unheimlich gern in die Musik ein. Ein Psychoakustisches Mittel, um ganz unterbewusst Anspannung zu erzeugen oder das Gefühl innerhalb der Musik zu verstärken.

Sie haben das Album in der Musikschule „Carl Orff“ in Rostock eingespielt, wie haben Sie sich die Musiker ausgesucht?

Da geht mein ausschließlicher Dank an den wirklich brillanten Rostocker Tontechniker, welcher die komplette Aufnahmeleitung und das Artist Management für InFiné und mich in Deutschland für meine Musik übernommen hat – an André Schaier. Ohne diesen Mann wäre ich aufgeschmissen gewesen. Er war für mich sowohl Psychologe, Motivationstrainer, Tontechniker, Musiker und Manager in einem. Er hat uns buchstäblich den Arsch gerettet. Vieles wollten mein Verleger und ich in Paris aufnehmen – was aufgrund der plötzlichen Pandemie unmöglich war und das Album gefährlich in Schieflage gebracht hatte. Dank André Schaier konnten wir da alles retten, weil er all seine Energie in mein Projekt gesteckt hat und sich wirklich um alles gekümmert hat. Er hat Räumlichkeiten organisiert, Musiker gefunden und die komplette Infrastruktur aufgebaut. Ich bin ihm unendlich dankbar dafür.

Wann waren die Aufnahmen und inwieweit hat Corona bei den Aufnahmebedingungen eine Rolle gespielt?

Das war ein Riesenproblem. Wir mussten uns was einfallen lassen. Um hygienisch korrekt zu arbeiten, habe ich mir medizinischen Rat von der Rostockerin Lisa-Marie Steinhoff eingeholt. Sie hat sich um Hygiene und Gesundheitskonzepte gekümmert, damit alles sicher über die Bühne geht. Aufgenommen habe wir dann alles zwischen den Lockdowns, um das Risiko so gering wie möglich zu halten

Sie sind als Künstler mittlerweile auch international aktiv. Wie stark ist Ihr Bezug zur Heimatstadt, ist Rostock weiter eine feste Basis?

Da gibt es zwei Seiten der Medaille. Gut an Rostock ist, dass man hier viel ausprobieren kann. Man kennt sich hier. Ich kann einfach mal schnell ins Mau rüberlaufen und mir Musik auf dieser fantastischen PA anhören und schauen, wie sie in großen Räumen wirkt. Oder einfach mal mit Freunden ein Konzert in einer Kirche organisieren, um zu testen, inwieweit man zum Beispiel im Live-Aspekt eine Orgel ins Konzert einbauen kann. Und wenn es schiefgeht, nimmt es hier einem keiner übel, sondern man lacht drüber – es ist ja alles eher familiär. Rostock ist eben sehr überschaubar und hier kann man Dinge ausprobieren, was in großen Städten, wie Paris oder Berlin, nicht so ohne weiteres funktioniert. Da ich aber selbst viel unterwegs bin – zumeist außerhalb Deutschlands –, ist es wahnsinnig nervig, ständig nach Berlin oder Hamburg fahren zu müssen, um mal fix in einen Flieger zu steigen. Oft sitze ich länger in Bussen oder Zügen, um zum Flughafen zu kommen, als im Flugzeug selbst. Ich ertappe mich, wie ich dann immer grimmig zu dem Flughafen Laage beim Vorbeifahren rübersehe und mich frage, wozu der da eigentlich steht. Es wäre rein von der Effizienz her, logisch hier wegzuziehen. Aber meine Kinder leben hier – deshalb werde ich die nächsten Jahre auch hier verweilen.

Sie haben als Musiker eine große stilistische Bandbreite, unter anderem auch Film- und Theatermusiken aufgenommen. Wo sind denn die Grenzen? Was wären noch „Traumprojekte“?

Grenzen existieren bekanntlich ja nur im Kopf. Ich mache aber viel lieber Musik für etwas, sei es Ballett, Theater oder Film. Ich dachte früher, ich würde mich auf der Bühne wohlfühlen, dem ist aber gar nicht so, wie ich mit der Zeit festgestellt habe. Mein Fokus liegt viel mehr auf Film und Theatermusik oder aber auch auf Musik für Computerspiele. Um ein Traum-Projekt oder Ziel deutlich zu benennen, wäre eine Etablierung in der Filmmusik durchaus erstrebenswert. Das ist aber noch ein langer Weg und der Markt ist hart umkämpft. Im Moment bin ich da zu großen Teilen vom Glück abhängig, weil es einfach auch so unfassbar gute andere Komponisten gibt. Man muss in der Branche immer mindestens dieselbe Leistung bringen oder sich ständig selbst übertreffen. Viel Leistungsdruck und der korrekte Umgang mit Enttäuschung sind da Grundvoraussetzungen. Es fühlt sich furchtbar an, wenn man in der Endauswahl als Komponist für einen starken Film oder auch Werbespot steht und man dann am Ende den Zuschlag doch verliert. Das passiert häufig, gar ständig. Sich davon nicht beirren zu lassen, ist nicht immer leicht – aber nötig. Je etablierter man ist, desto häufiger wird man auch einen Zuschlag bekommen – aber das ist mit Fleiß, Arbeit und viel Standhaftigkeit verbunden. Sich selbst treu bleiben und an der Linie festhalten. Das ist wichtig!

Die Musik hat Ihnen früher auch geholfen, Ihre Krankheit Schizophrenie in den Griff zu bekommen. Erfüllt die Musik immer noch diese Aufgabe im Leben?

Die Musik bleibt auf jeden Fall mein Katalysator für meine doch recht starken Emotionen. Die Musik ist aber auch meine beste und vor allem letzte Chance. So habe ich keine abgeschlossene Berufsausbildung, keinen vernünftigen Abschluss, kann weder studieren noch irgendeinem anderen Beruf nachgehen, für den man eine Ausbildung braucht. Durch meine damalige Erkrankung war ich nicht fähig, irgendetwas abzuschließen, da ich immer und immer wieder ins Krankenhaus gekommen bin. Selbst einen Schulabschluss habe ich erst Jahre später nachholen können. Erst die Musik hat mir deutlich Besserung und Stabilität verschafft und zwar so sehr, dass ich bis auf einige Verhaltensoriginalitäten heute niemals mehr mit dieser Krankheit in Verbindung gebracht werden würde. Das bedeutet, dass mir gar nicht viel mehr übrigbleibt, als Musik zu machen und ich dafür aber gleichzeitig absolut dankbar bin. Ohne Musik bliebe mir nicht viel. Und dann könnte ich mir schon vorstellen, dass ohne Musik die ehemalige Erkrankung möglicherweise doch wieder eine größere Rolle spielen könnte.

Sie pflegen zudem ein starkes soziales Engagement, vom Engagement für das Volkstheater Rostock bis zur Unterstützung von Rettern in der Flüchtlingskrise. Wie wichtig ist dieser Teil in Ihrem Leben?

Das passiert ganz automatisch. Muss wohl an meiner Erziehung gelegen haben. Wenn mir irgendetwas nicht gefällt, spreche ich das auch aus. und wenn sich dann nichts ändert, fange ich an, zu handeln. Und wenn es dann nicht besser wird, werde ich schonmal zum Aktivisten für die Sache selbst. Was ich gelernt habe: Es ist bemerkenswert, das man als Einzelperson viel mehr erreichen kann, als man vielleicht zuerst glaubt. Denn in Wirklichkeit, interessiert ein spezielles Thema gleichzeitig auch viele andere Menschen, welchen manchmal eben nur der Impuls fehlt. Als ich zum Beispiel damals einen Brief an die Bundeskanzlerin geschrieben habe und mich über die unmenschlichen Verhältnisse auf dem Mittelmeer für die Flüchtenden beschwert habe und ich danach in das Bundesinnenministerium eingeladen wurde um über das Thema zu sprechen und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren, da habe ich begriffen, das ein Dialog und ein einfacher Impuls oftmals ausreicht um Veränderungen herbeizuführen. Manchmal reicht es auch, nur der Impulsgeber selbst zu sein, um ein Missstand in etwas gutes zu wandeln und Verbesserungen zu bewirken. Natürlich ist die Katastrophe im Mittelmeer nicht verschwunden und es ist nach wie vor unmenschlich und grausam was dort passiert und mittlerweile haben wir auch schon wieder eine neue Regierung. Aber damals gab es zumindest Kurzfristig eine Verbesserung für die Private Seenotrettung. Oftmals geht es lediglich darum, das Thema über die zeit immer wieder in den Fokus der Menschen zu rücken. So auch bei dem Volkstheater – wir haben damals lediglich Zeit erkauft, indem wir versucht haben Bundesweit auf dieses Theater aufmerksam zu machen. Das hat auf die damaligen Amtsträger natürlich druck ausgeübt und es war nicht mehr so einfach die Tanz und Schauspielsparte sang und klanglos zu streichen. Jetzt haben wir immer noch ein Vier-Sparten Theater. Zwei Sparten wären normalerweise heute nicht mehr da, hätten wir damals nicht so einen Lärm hier in Rostock gemacht.

Musiker haben es in der Corona-Zeit schwer, es gibt zum Beispiel keine Auftrittsmöglichkeiten. Wie fühlen Sie sich in dieser Zeit? Und wie geht es weiter?

Seit März 2020 ist mein Auftragsbuch faktisch leer oder angekündigte Projekte liegen noch weit in der Zukunft, nach der Pandemie. Und alle Ersparnisse sind 2020 dann auch aufgebraucht worden, bis ich im Januar diesen Jahres die Notbremse ziehen musste und überbrückend Hartz IV beantragt habe. Diese Krise erlebe ich als den absoluten Tiefpunkt der Wertschätzung von Menschen die wirklich wichtig sind um uns durch diese Pandemie zu bringen. Ärzte, Pflegekräfte, Wissenschaftler, Freiberufler und Künstler dürfen nun am eigenen leib erfahren, das man sie für absolut selbstverständlich betrachtet. Ich möchte jetzt keinesfalls falsch verstanden werden. Den Lockdown finde ich absolut richtig (Wenn es denn ein echter Lockdown wäre). Es gehört sich in einer starken Demokratie, dass wir die Schwächsten und Alten in der Gesellschaft schützen. Das ist unsere verdammte Aufgabe, da ohne wenn und aber mitzuziehen. Aber diese Überbrückungshilfen bringen einfach mal gar nichts außer Stress und Kummer, kommen zu spät, sind an absurde Bedingungen geknüpft und mit der ständigen Angst im rücken verbunden, diese am Ende doch zurückzahlen zu müssen. Und wenn man sich dann für Hartz IV entscheidet und dafür muss man sich wirklich nicht schämen, aber die Bewilligung mehr als vier Monate dauert (so ist’s bei mir gewesen), dann ist diese Pandemie die absolute Offenbarung, dass Politisch wirklich alles schiefläuft. Dieses verhalten ist verachtend und ich bin wirklich tief erschüttert. Ja! Wir müssen die Schwachen schützen – dann muss der Staat aber auch konsequent dafür sorgen, dass Menschen, die de facto Arbeitsverbot haben, diese Zeit finanziell überleben können. Ich hoffe einfach, dass meine Kollegen diese Zeit irgendwie überstehen, denn wir brauchen uns nach der Pandemie mehr als je zuvor.

Von Thorsten Czarkowski

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