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Kampf um Direktmandate für den Bundestag: Scholz vor Baerbock – Maas gewinnt Ministerduell gegen Altmaier – Politik


In Potsdam kämpfte der SPD-Kanzlerkandidat gegen die Grünen-Kanzlerkandidatin um den direkten Einzug in den Bundestag, in Saarlouis gab es das einzige Duell zweier Bundesminister, in Köln musste sich der SPD-Gesundheitsexperte gegen eine Vertraute von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet durchsetzen – bei der Bundestagswahl gab es einige spannende Paarungen in den Wahlkreisen. Hier ein Überblick.

Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne)
Im Wahlkampfendspurt ließen sich Olaf Scholz und Annalena Baerbock dann doch noch in Potsdam blicken. Wochenlang waren der Sozialdemokrat und die Grüne kreuz und quer durch die Republik getourt, hatten auf Marktplätzen Reden gehalten, sich in TV-Sendungen gezofft und dabei immer das ganze Land und das Kanzleramt im Blick gehabt. Doch der Tag vor der Wahl gehörte ihrem Wahlkreis Potsdam. Olaf Scholz bei einer Abschlusskundgebung der SPD, Annalena Baerbock auf Stimmenfang auf dem Wochenmarkt.

Dass zwei Kanzlerkandidaten im direkten Duell um einen Wahlkreis aufeinandertreffen, hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben. Mit der früheren FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg und der CDU-Bundestagsabgeordneten Saskia Ludwig hat dort in Brandenburgs Landeshauptstadt die geballte Polit-Prominenz auf dem Wahlzettel gestanden.

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Und wie im Bund scheint auch in Potsdam Scholz die Nase vorn zu haben. Nach Auszählung von 292 der 322 Wahllokale lag der SPD-Politiker mit 33,9 Prozent deutlich vor Baerbock, die auf 18,8 Prozent kam.

Die 40-Jährige kann sich dennoch als Siegerin fühlen, hat sie ihr Erststimmen-Ergebnis doch um mehr als zehn Prozentpunkte verbessert. Auch bei den Zweitstimmen konnten die Grünen in Potsdam mit rund 19 Prozent deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt abschneiden und landeten damit vor der CDU, der FDP und den Linken.

Und noch ein Trostpflaster für Baerbock: Mit 24,8 Prozent der Erststimmen gewann Baerbock zudem ihr Wahllokal in der Nauener Vorstadt. Olaf Scholz hat seinerseits das Wahllokal gewonnen, in dem er selbst gewählt hat. So oder so, in den Bundestag werden beide einziehen – denn Baerbock steht auf Platz eins der Brandenburger Landesliste. (Felix Hackenbruch)

Karl Lauterbach (SPD) im Wahlkampf in KölnFoto: Imago/Political-Moments

Karl Lauterbach (SPD) und Serap Güler (CDU)
Der Bundestagswahlkreis 101 ist sozial sehr heterogen. Auf der einen Seite der Wissenschaftsstandort Leverkusen mit gut ausgebildeten Fachkräften, auf der anderen Seite Köln-Mülheim mit einem hohen Migrantenanteil und vielen sozialen Problemen.

SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach (58) hat ihn seit 2005 immer direkt gewonnen, in der Corona-Pandemie ist er zu einem der bekanntesten Erklärer und Verfechter strenger Maßnahmen aufgestiegen. Ist man hier mit Lauterbach unterwegs, fällt vor allem auf, dass er auch auf politische Gegner zugeht, das Gespräch mit Bürgern sucht, den Kümmerer gibt. So kommen auch ältere Frauen auf ihn zu, die ihn fragen, ob es eine dritte Impfung braucht. Er antwortet, ja, eine 3. Impfung erhöhe den Schutz um den Faktor 15.

Zugleich schlägt ihm Hass entgegen, rund 60 Großflächenplakate wurden zerschnitten, immer das Gesicht, er brauchte im Wahlkampf BKA-Personenschutz.

[Mehr über den Wahlkampf von Lauterbach können Abonnenten von T+ hier lesen: „Jede Nacht wird mein Gesicht zerschnitten“]

Ihm das Mandat abnehmen wollte die Vertraute von Kanzlerkandidat Armin Laschet. Der hat Serap Güler (41) entdeckt, die heute CDU-Vorstandsmitglied und in NRW Staatssekretärin für Integration ist. An mehr als 4000 Türen hat sie geklingelt, am Wahltag ließ sie noch rund 3000 Brötchen verteilen.

Für ein Wahlkampfvideo zur Frage, was sie antreibt und wie sie für weltoffenes Deutschland kämpft, hat der Rapper Eko Fresh den Song gemacht: „Made in Germany“. Aber zur Bürde wurde für sie ausgerechnet Laschet, den sie eisern verteidigte. Im Duell der profilierten Hoffnungsträger konnte sich Lauterbach klar durchsetzen, holte 45,6 Prozent. Güler erhielt 20,4 Prozent der Stimmen und muss hoffen, dass sie es über die NRW-Landesliste schafft. (Georg Ismar)

Duell der Minister im Saarland: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD)Foto: dpa/Harald Tittel

Heiko Maas (SPD) und Peter Altmaier (CDU)
Es gibt nur einen einzigen Wahlkreis in Deutschland, in dem zwei Bundesminister gegeneinander um das Direktmandat kämpfen. In Saarlouis stehen sich Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD) gegenüber. Nach derzeitigem Auszählungsstand hat Heiko Maas im Wahlkreis 297 die meisten Erststimmen erhalten. Maas sagte schon vor Monaten, er gehe davon aus, „dass ich mir mit meinem Kollegen aus dem Bundeskabinett, Peter Altmaier (CDU), dann noch einmal einen kleinen Fight liefern werde“.

2017 lag Altmaier noch mit wenigen Prozentpunkten vorne. In diesem Jahr nun kam es anders. Maas kam nach dem vorläufigen Ergebnis auf 36,7 Prozent der Stimmen, Altmaier auf 28 Prozent, wie die Landeswahlleiterin am Sonntagabend mitteilte.

Für den Einzug in den Bundestag hat Altmaier trotzdem Chancen: Die CDU hat ihn auf Platz zwei der Landesliste aufgestellt. Auf Platz Eins steht Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Altmaier stand zuletzt unter anderem wegen der Corona-Hilfen unter Druck, für die das Bundeswirtschaftsministerium die Federführung hatte. Die Gelder wurden teilweise viel zu spät ausgeteilt oder Bedingungen so verändert, dass die Unterstützung für manche Unternehmen nicht mehr gereicht hat

Für Maas war die Situation in den vergangenen Wochen wegen des Afghanistan-Debakels wesentlich schwieriger. Ihm wurde vorgeworfen, bei der Rückholaktion für die verbliebenen Deutschen und ihre einheimischen Helfer etwa der Bundeswehr in Afghanistan massiv versagt zu haben. Maas sagte, es gebe nichts zu beschönigen: „Wir alle haben die Lage falsch eingeschätzt.“ In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen sich 24 Prozent der Teilnehmenden für seinen sofortigen Rücktritt aus. (Selina Bettendorf)

Frank Ullrich, SPD-Direktkandidat für die BundestagswahlFoto: Imago/ari

Hans-Georg Maaßen (CDU) und Frank Ullrich (SPD)
Um kaum einen Wahlkreis gab es in den vergangenen Monaten so viel Aufregung wie um diesen: Wahlkreis 196 in Südthüringen. Der umstrittene Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen sah ihn als sein Sprungbrett in den Bundestag. Alle, die Maaßen verhindern wollten, setzten dagegen auf Frank Ullrich.

Zu DDR-Zeiten gewann dieser als Biathlet neun Weltmeistertitel und vier Olympiamedaillen. In seinem Heimatort ist sogar eine Straße nach ihm benannt. Lokalheld gegen Westimport – auf diese Formel ließ sich das Duell auch bringen.

Zu der Kandidatur Maaßens war es überhaupt erst gekommen, weil der eigentliche CDU-Direktkandidat Mark Hauptmann wegen der Maskenaffäre zurückgetreten war. Die örtlichen Christdemokraten hofften, mit Maaßen auch AfD-Wähler zurückgewinnen zu können. Der Ex-Verfassungsschützer sorgte allerdings immer wieder für Negativschlagzeilen und war für CDU-Chef Armin Laschet ein unangenehmes Dauerthema. Zuletzt erklärte er, dass er es für falsch halte, wenn der Verfassungsschutz zugelassene Parteien wie die AfD beobachte.

Bei seinen Wahlkampfauftritten setzte Maaßen auf Populismus. Er schimpfte auf „Gendersprache“, verlangte eine Verlegung der örtlichen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge und kündigte an, bei seinem Einzug in den Bundestag eine Koalition mit den Grünen zu „torpedieren“. So mancher AfD-Wähler konnte sich vorstellen, Maaßen seine Stimme zu geben.

[Mehr zum Wahlkampf von Maaßen können Abonnenten von T+ hier lesen: Hans-Georg Maaßen kämpft auf eigene Rechnung]

Der gebürtige Thüringer Ullrich, dem es nicht besonders liegt, Reden zu halten, setzte im Wahlkampf vor allem auf die persönlichen Kontakte mit den Menschen. Selbst die Grünen empfahlen ihren Anhängern am Ende, „Uller“, wie er vor Ort genannt wird, zu wählen. Ersten Hochrechnungen zufolge lag Frank Ullrich deutlich vorn. Für die CDU hat sich Maaßens Kurs anscheinend nicht ausgezahlt. (Maria Fiedler)

Wahldashboard

Georg Günther (CDU) und Anna Kassautzki (SPD)
Wer diesen Wahlkreis gewinnt – das war in den letzten 30 Jahren nie die Frage. Vorpommern, Rügen, Greifswald – die Region hier oben an der Ostseeküste war immer Angela Merkels Revier. Acht Mal wurde sie hier direkt in den Bundestag gewählt, das erste Mal 1990.

[Lesen Sie hier: Wo für Merkel alles begann – die Wandlung der Kanzlerin und der Insel Rügen]

Doch jetzt zieht sich die Kanzlerin aus der Politik zurück und viele Augen richteten sich im Wahlkampf auf Georg Günther. Der 33-Jährige sollte für die CDU den Wahlkreis verteidigen und bekam durch seinen Status als „Merkel-Nachfolger“ so viele Presseanfragen, dass er gar nicht alle bearbeiten konnte.

Günther – angestellt im Finanzamt Stralsund, Kommunalpolitiker im Herzen – ist ein eher ruhiger Typ, er versuchte einen modernen Wahlkampf zu machen: mit einem virtuellen Wahlkreisbüro, dem Slogan „Überraschend anders“ und einem eigenen Logo, das er auf Jutebeutel, Einkaufsmarken und Feuerzeuge aufdruckte.

Seine stärkste Gegnerin war die SPD-Kandidatin Anna Kassautzki, 27 Jahre alt, Staatswissenschaftlerin und Leiterin des Familienservice der Uni Greifswald. Aber auch die Konkurrenz von der AfD wurde von Günther ernst genommen: Bei der vergangenen Wahl holte ihr Direktkandidat Leif-Erik Holm knapp 20 Prozent der Erststimmen.

„Ich könnte es mir wahrscheinlich nie verzeihen, wenn dieser Wahlkreis an die AfD geht“, sagte Günther.

Nun ist es Kassautzki, die mit 24,3 Prozent der Erststimmen in den Bundestag einzieht. Für Günther stimmten 20,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Er lag damit nur knapp vor Holm von der AfD (19,9 Prozent).

Die Christdemokraten dürfte der Verlust des symbolischen Wahlkreises besonders schmerzen. (Maria Fiedler)

Grünen-Bundestagskandidat Johannes KretschmannFoto: dpa/Felix Kästler

Johannes Kretschmann (Grüne) und Thomas Bareiß
Spannung war im Wahlkreis 295 bislang etwas, was man aus Krimis kannte, nicht vom Urnengang. Im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen in Oberschwaben kannte der Umfragebalken an Bundestagswahlabenden bislang nur eine Farbe: schwarz. Seit 1949 hat die Südwest-CDU das Direktmandat geholt, meistens mit mehr als 60 Prozent. Einen „Erbhof“, nennt Johannes Kretschmann (Grüne) den Wahlkreis.

Er hat sich vorgenommen, die Vorherrschaft der Union zu brechen und den Wahlkreis zu begrünen. Dass ihm bei diesem Versuch die halbe Republik zuschaut, liegt an zwei Faktoren. Seinem Nachnamen und seinem Gegner. Der Sohn des ersten und einzigen Grünen-Ministerpräsidenten spricht wie sein Vater Schwäbisch, versucht sich aber ansonsten abzusetzen. Dabei nutzt ihm die Bekanntheit mitunter. Schon bei der Kommunalwahl, bei der Johannes Kretschmann eigentlich nur Listenauffüller sein wollte, wurde er vom Ende der Liste in den Kreistag gewählt. Der Name Kretschmann zieht eben in der Wahlkabine.

[Mehr über Johannes Kretschmann und seinen Wahlkampf können Abonnenten von T+ hier lesen: „Ich muss mehr leisten als Kandidaten mit unbekannten Namen“]

CDU-Kandidat Thomas Bareiß, seit 2018 Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, hat den Wahlkreis viermal gewonnen. Doch der Konservative steht in der Kritik, seit bekannt wurde, dass er Verbindungen zum Regime in Aserbaidschan pflegt. Klimaschutzaktivisten werfen ihm zudem vor, dass er die Energiewende verschleppt habe. Eine Umfrage kurz vor dem Wahltag hatte Kretschmann und Bareiß gleichauf gesehen.

Am späten Wahlabend war Wahlkreis 295 noch offen, Tendenz pro Bareiß. Nach Auszählung von 185 der 312 Wahllokalen kam Kretschmann auf 17 Prozent, Bareiß auf 30. Das mit Abstand schlechteste Ergebnis der CDU, aber wohl genug. Kretschmann musste bis in die Morgenstunden zittern, ob sein Listenplatz 21 ziehen könnte. (Felix Hackenbruch)

Spahn gewinnt, Klöckner, Braun und Schule verlieren

Jens Spahn (CDU) hat sich erneut das Direktmandat im Wahlkreis Steinfurt I/Borken I gesichert. Der Bundesgesundheitsminister kommt nach Auszählung aller Bezirke bei der Bundestagswahl auf 40 Prozent der Stimmen. Damit liegt er deutlich vor seiner Mitbewerberin von der SPD, Sarah Lahrkamp, die auf 28,3 Prozent der Stimmen kommt. Das geht aus vorläufigen Angaben des Landeswahlleiters vom Sonntagabend hervor.

Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin Julia Klöckner, die Bundeslandwirtschaftsministerin, hat das Direktmandat im Wahlkreis Kreuznach nicht erreicht. Joe Weingarten von der SPD kam am Sonntag bei der Bundestagswahl nach der Auszählung der Stimmen auf 33,0 Prozent der Erststimmen. Klöckner erreichte laut Landeswahlleiter nur 29,1 Prozent. Weingarten war 2019 als Nachfolger von Andrea Nahles in den Bundestag eingezogen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat bei der Bundestagswahl das Direktmandat ihres Wahlkreises Münster deutlich verpasst. Dem vorläufigen Ergebnis zufolge erreichte die SPD-Politikerin 24,1 Prozent der Erststimmen in der westfälischen Stadt. Das Direktmandat gewann die Grünen-Politikerin Maria Klein-Schmeink mit 32,3 Prozent. Vor Schulze lag auch noch der CDU-Direktkandidat Stefan Nacke mit 26,2 Prozent.

Schulze trat auf Platz zwei der Landesliste ihrer Partei an und kommt darüber wieder in den Bundestag. Die gebürtige Rheinländerin ist seit März 2018 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat den Einzug als Direktkandidat in den Bundestag verpasst. Der 48-Jährige lag am Sonntagabend nach Auszählung von 91 von 93 Wahlbezirken im Wahlkreis Gießen hinter SPD-Kandidat Felix Maximilian Döring. Demnach erreichte Braun 23,4 Prozent der Stimmen, Döring 28,49 Prozent. Braun wird jedoch trotzdem im Bundestag sitzen; die hessische CDU hatte ihn auf den ersten Platz der Landesliste gewählt. Er wurde seit 2009 konstant als Direktkandidat in den Bundestag gewählt.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat im Saarland kein Direktmandat geholt. Im Wahlkreis Saarbrücken verlor sie mit 25,1 Prozent der Stimmen gegen Josephine Ortleb (SPD), die auf 36,9 Prozent kam, wie die Landeswahlleitung am Sonntagabend mitteilte. Kramp-Karrenbauer hatte das Direktmandat im Wahlkreis Saarbrücken für die CDU zurückerobern wollen, nachdem dieses 2017 an die SPD gegangen war. Kramp-Karrenbauer kann noch über die Landesliste in den Bundestag einziehen. Sie steht auf Platz eins. „AKK“, wie sie nicht nur im Saarland genannt wird, hat derzeit noch kein Mandat im Bundestag.

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), hat sein Direktmandat in Sachsen verloren. In seinem Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II wurde er laut Übersicht der Landeswahlleitung vom Sonntagabend von AfD-Kandidat Mike Moncsek überholt, der auf 28,9 Prozent bei den Erststimmen kam. Wanderwitz holte 23,7 Prozent. Er hatte seinen Wahlkreis seit 2002 im Bundestag vertreten. (mit dpa)

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