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Hitzewelle in Griechenland und Italien: Jetzt wird es noch heißer – Was können Touristen tun?


  • Felix Durach

    VonFelix Durach

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Eine erneute Hitzewelle könnte die Lage in beliebten Urlaubsorten in Südeuropa weiter verschärfen – und für Rekord-Temperaturen bis zu 50 Grad sorgen.

Athen – Im Hochsommer ein paar Tage in den Süden fahren und es sich am Strand oder Pool gut gehen lassen. So oder so ähnlich sieht sicherlich die Urlaubsplanung von einigen Deutschen für die kommende Zeit aus. In weiten Teilen Südeuropas könnte es in der kommenden Woche aber schwer werden mit Entspannung und Erholung.

Hitzewellte trifft Südeuropa: Wüstenwind lässt Temperaturen weiter ansteigen

Grund dafür ist die extreme Hitze, die in den beliebten Urlaubsländern wie Italien oder Griechenland in letzter Zeit an der Tagesordnung steht. Temperaturen um die 40 Grad machen Einheimischen sowie Touristen in den letzten Wochen zu schaffen. Doch in der kommenden Woche könnte es sogar noch heißer werden. Denn der Wüstenwind Schirokko bringt die Hitze der Sahara nach Südeuropa.

Wie das griechische Wetteramt nach Informationen der Berliner Morgenpost mitteilte, rechnet man in den kommenden Tagen vor allem in Mittelgriechenland mit Temperaturen jenseits der 45 Grad. Auch die Nächte werden dabei keine Abkühlung bieten, wenn die Temperaturen gerade einmal bis auf 30 Grad fallen sollen.

In Griechenland werden für die nächste Wochen Temperaturen von bis zu 45 Grad erwartet.

© Angelos Tzortzinis/dpa

Ausnahme-Hitzewelle in Italien: Rekordtemperaturen von bis zu 50 Grad möglich

Schier unglaubliche Prognosen vermeldete auch der Meteorologe Clemens Grohs über den Twitter-Account des Portals Kachelmanwetter. Demnach drohen der Bevölkerung von Italien in der kommenden Woche Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius. Der bisherige Hitzerekord in Europa liegt bei 48 Grad. „Man kann nur für Süd-, Südosteuropa hoffen, dass es nicht so kommt“, so Grohs. Mit einer Abkühlung der Hitzewelle rechnen die Experten erst nach dem 8. August. Dann können die Temperaturen am Tag wieder unter 40 Grad fallen.

Betroffen von der Hitzewelle sind neben Italien und Griechenland auch weitere südeuropäische Länder wie Kroatien, Türkei, Albanien, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nodmazedonien und Rumänien.

Extreme Hitze in beliebten Urlaubsländern: Das können Touristen tun

Gegen die Hitze empfehlen Ärzte den Menschen, die sich in den Regionen aufhalten, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Außerdem sollten sie sich mehrmals am Tag abduschen und ausreichend Wasser trinken. Auf Alkohol sollte darüber hinaus weitestgehend verzichtet werden.

Eine Stornierung des Urlaubs aufgrund der hohen Temperaturen ist im Normalfall nicht möglich. Eine Ausnahme bilden jedoch Fälle, in denen „unvermeidbare außergewöhnliche Umstände“ die Reise erheblich beeinträchtigen. Hierzu zählen laut Verbraucherzentrale auch Waldbrände in unmittelbarer Nähe des Reisegebiets.

Hitzewelle sorgt für Waldbrände: Mehrere südeuropäische Länder betroffen

Bereits jetzt sorgt die andauernde Hitze in Südeuropa vielerorts für Probleme. So wüten auf der italienischen Insel Sizilien seit mehreren Tagen Waldbrände und auch in Griechenland und der Türkei breiten sich Waldbrände aus. An der türkischen Mittelmeerküste wurden Regionen in fünf Provinzen aufgrund der anhaltenden Brände zu Katstrophengebieten erklärt. (fd)

Rubriklistenbild: © Angelos Tzortzinis/dpa

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