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Corona-Notbremse: Muss ich mich beim Friseur testen lassen?



Ein Friseurbesuch dürfte trotz neuer Verordnung weiterhin möglich sein.

© dpa/Ronny Hartmann

Seit Samstag gilt die Bundes-Notbremse. Körpernahe Dienstleistungen sind darin verboten, für Friseure gelten andere Regeln.

Am Samstag ist das neue Infektionsschutzgesetz* in Kraft getreten. Neben den viel diskutierten Ausgangssperren* sieht die sogenannte Bundes-Notbremse auch neue Regeln für Friseurbesuche vor. Wer derzeit noch einen Termin zum Haareschneiden braucht, muss sich allerdings nicht ärgern, denn eine Schließung für Friseure ist in Niedersachsen vorerst nicht vorgesehen.

Friseurbetriebe und Fußpfleger bleiben trotz verschärftem Lockdown geöffnet. Voraussetzung für einen Friseurbesuch ist ein negativer Corona-Test, der innerhalb von 24 Stunden vor dem Termin erfolgen muss. Außerdem müssen Friseure und Fußpfleger nur mit Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) arbeiten. 

Friseurbesuche: Diese Regeln gelten seit Samstag

„Wir begrüßen die bundeseinheitliche Lösung und sind froh, dass das Friseurhandwerk von einer automatischen Schließung bei der Bundesnotbremse unberührt bleibt. Die Einführung einer bundesweiten Testpflicht bringt aber vor allem in der Anfangsphase Beschaffungsprobleme für die Betriebe und bedeutet zudem eine weitere finanzielle Belastung“, sagt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Friseurverbandes.

In Hamburg sorgen allerdings die neuen Regeln für Frust. Um die Testpflicht zu umgehen, fahren manche Hamburger deswegen nach Schleswig-Holstein*.

Andere körpernahe Dienstleistungen sollen allerdings nicht mehr möglich sein, sofern sie nicht medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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