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Biomarker geben Auskunft über die Schwere einer Covid-19-Erkrankung


Hamburg, Aachen. Künftig können Kliniken möglicherweise schon frühzeitig ermitteln, wie schwer eine Covid-19-Erkrankung verlaufen wird. Ein Forschungsteam des Hamburger Uni-Klinikums Eppendorf (UKE) hat gemeinsam mit der Uniklinik Aachen zwei sogenannte Biomarker identifiziert, die Auskunft über die Schwere einer Covid-19-Erkrankung geben können, wie das UKE am Montag mitteilte. Die Biomarker werden aus dem Blut der Patienten gewonnen. Bei 31 Patientinnen und Patienten wurde dies bereits erfolgreich getestet. In einer großen Untersuchung sollen die Ergebnisse der Pilotstudie nun bestätigt werden.

Biomarker sollen Sterberisiko einschätzen können

Bislang war es laut UKE mit Hilfe der üblichen Laborwerte und klinischen Untersuchungsmethoden nur eingeschränkt möglich, schon bei der Aufnahme in die Klinik vorherzusehen, wie schwer die Erkrankung verläuft und wie hoch das Sterblichkeitsrisiko ist. Die beiden Biomarker sollen eine Einschätzung ermöglichen, ob ein hohes, mittleres oder niedriges Sterberisiko besteht.

Covid-19-Patienten mit hohem Sterblichkeitsrisiko könnten frühzeitig identifiziert und intensivmedizinisch behandelt werden, sagte Rainer Böger, Leiter des UKE-Instituts für Klinische Pharmakologie und Toxikologie. Damit könnten ihre Überlebenschancen verbessert werden.

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