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Wetter in Deutschland: Amtliche Warnung – Starkregen-Schneise zieht sich diagonal durch die Republik



Erneute Warnung vor Starkregen – nach den heftigen Unwettern der vergangenen Tage ist am Wochenende vorerst keine Entspannung in Sicht. Der News-Ticker.

  • Das Wetter in Deutschland sorgt für ein unbeständiges wechselhaftes Wochenende.
  • Auch am Samstag droht in Teilen Deutschlands wieder heftiger Starkregen (siehe Update vom 5. Juni, 11.24 Uhr).
  • Am Freitag kam es in Düsseldorf nach einem Blitzeinschlag zu einem schweren Unfall mit einem Kind (siehe Update vom 5. Juni, 8.10 Uhr).
  • Dieser News-Ticker zum Unwetter in Deutschland wird fortlaufend aktualisiert.

Update vom 5. Juni, 11.24 Uhr: Erneut zieht sich eine Unwetterwarnung diagonal durch Deutschland. Nach den heftigen Starkregenfällen der vergangenen Tage ist am Wochenende mancherorts weiterhin nicht mit Entspannung zu rechnen. Zwischen Niedersachsen und Ostbayern und Westsachsen meldet der Deutsche Wetterdienst für den Samstag erneut schwere Regenfälle und Unwetter der Warnstufe 2. Darüber hinaus gelten mancherorts bereits amtliche Warnungen der Stufe 1 und 2.

In Oldenburg, Bremen, Hannover sowie in nördlich von Nordhausen ist mit markantem Wetter der Warnstufe zwei zu rechnen. Bereits am späten Vormittag soll es lokal zu schweren Gewittern kommen können. Erneut können diese aufgrund von Starkregen unwetterartig ausfallen, warnt der DWD. Gewitterzellen könnten im Laufe des Tages zusammenwachsen und Regen in der Folge über stunden hinweg anhalten. Erst am Sonntag soll es ruhiger werden.

Vor heftigem Starkregen warnt der DWD akut in Niedersachsen, nördlich von Göttingen, zwischen Northeim und Holzminden. Dort ist mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 40 l/m² pro Stunde zu rechnen. Auch drohen hier Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 75 km/h.

Wetter in Deutschland: Luftdruckgegensätze führen zu wechselhafte Wetterlage

Update vom 5. Juni, 10.20 Uhr: Die Temperaturen in Deutschland können sich durchaus sehen lassen, doch vielerorts machen heftige Unwetter und Starkregen dem Sommer einen Strich durch die Rechnung. Auch am Samstag muss vielerorts mit Gewittern gerechnet werden. Wie der Deutsche Wetterdienst erklärt, soll zunächst nur der Nordwesten von vereinzelten Gewittern betroffen sein. Im Tagesverlauf ziehen dann Unwetter wieder über ganz Deutschland. Nur der Nordosten soll nicht betroffen sein.

Der Grund für die wechselhafte Wetterlage sei, dass Deutschland vorerst im Bereich schwacher Luftdruckgegensätze bleibe. „Dabei hat sich sehr feuchte und warme Luft in weiten Teilen des Landes ausgebreitet. Lediglich im Nordosten bleibt trockene Warmluft wetterbestimmend“, so der DWD in seinem Warnlage-Bericht. Demnach müsste am Samstag zunächst der Nordwesten mit vereinzelten Gewittern und Starkregen rechnen.

Bereits ab dem Vormittag sollen vom Nordwesten bis nach Ostbayern bzw. Westsachsen weitere Gewitter aufkommen. Auch mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen müsste gerechnet werden. Wie der DWD weiter berichtet, gehe die Unwettergefahr vor allem durch den extremen Starkregen und größere Hagelansammlungen aus. Auch in der Nacht zu Sonntag müsste mit vereinzelten Gewittern gerechnet werden. Nur der Südwesten könnte sich auf schwächere Gewitter einstellen, im Nordosten dürfte von dem Wetter-Chaos sogar gar nichts bemerkt werden.

Unwetter in Deutschland: Mädchen nach Blitzeinschlag schwer verletzt

Update vom 5. Juni, 8.10 Uhr: Während des Unwetters am Freitag kam es in Düsseldorf zu einem schweren Unfall: Nach einem Blitzeinschlag ist ein Kind mit seinem Fahrrad gestürzt und von einem Auto angefahren worden. Das zwölfjährige Mädchen sei lebensgefährlich verletzt worden, teilte ein Feuerwehrsprecher am Freitagabend laut dpa mit. Demnach war ein Blitz am Abend nahe der Gruppe aus mehreren Radfahrern auf einer Straße im Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe eingeschlagen.

Getroffen worden sei niemand. Das Kind sei jedoch gestürzt und auf die Fahrbahn geraten, wo es von einem Auto erfasst wurde, wie auch ein Sprecher der Polizei mitteilte. Erste Erkenntnisse ließen darauf schließen, dass das Kind vor dem Zusammenstoß Kontakt mit Strom des in der Nähe in den Boden eingeschlagenen Blitzes gehabt habe, so die Feuerwehr. Die Mutter des Kindes, die auch unter den Radfahrern war, kam wegen eines Schocks ebenfalls ins Krankenhaus.

Vielerorts kam es wegen heftigen Regens zu Überschwemmungen. Im Landkreis Aschaffenburg in Bayern etwa hat ein Gewitter zahlreiche Keller und Straßen überschwemmt. Durch einen Hangrutsch wurden laut Wetter Online zuvor Kanaleinläufe verstopft und, wodurch das Wasser nicht mehr ablaufen konnte. In Neu-Anspach in Hessen trat der Fluss Usa über die Ufer. In Bad Sobernheim, Rheinland-Pfalz war Berichten zufolge auch das örtliche Impfzentrum betroffen, da es nach Regen und Überflutungen einen teilweisen Stromausfall gab. Die Impfungen konnten aber fortgesetzt werden.

Wetter in Deutschland: Extrem-Wetter-Lage beruhigt sich am Abend teilweise

Update vom 4. Juni, 22.45 Uhr: In vielen Teilen Deutschlands hat sich die Wetter-Lage beruhigt. Am Abend gab es nach der letzten Aktualisierung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) jedoch eine Unwetterwarnung für weite Teile des Schwarzwalds im südwestlichen Baden-Württemberg.

Hier wurde am Abend vor starken bis gebietsweise schweren Gewittern gewarnt. Auch im Berchtesgadener Land in den Bayerischen Alpen an der Grenze zu Österreich kann es vereinzelt Gewitter geben.

Unwetter-Gefahr in Deutschland: Schwere Gewitter mit extrem heftigem Starkregen und Hagel in Baden

Update vom 4. Juni, 20.45 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in seiner jüngsten Aktualisierung der sogenannten Warnlage in Deutschland vor Unwetter mit schweren Gewittern im Westen, der Mitte und Teilen des Südens gewarnt.

Lokal gebe es schwere Gewitter mit extremem Starkregen, vor allem im Westen der Bundesrepublik könne es gebietsweise zu starkem Gewittern kommen. Aktuell gibt es eine „amtliche Unwetter-Warnung vor schwerem Gewitter mit extrem heftigem Starkregen und Hagel“ in der Region um Baden-Baden und Rastatt im nordwestlichen Baden-Württemberg.

Unwetter-Gefahr in Deutschland: Starkregen fordert ein Todesopfer in Stuttgart

Update vom 4. Juni, 18.45 Uhr: In Stuttgart haben die unwetterartigen Regenfälle an diesem Freitag ein Todesopfer gefordert. So kam ein Arbeiter bei einem Unfall auf einer unterirdischen Baustelle unter einem Tunnel zwischen der Rosensteinkreuzung und der Uferstraße ums Leben. Wie die Polizei aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt Merkur.de mitteilte, schwoll der unterirdisch verlaufende Nesenbach am Nachmittag aufgrund des starken Regens an.

Dabei sei ein Gerüst unterspült worden – zwei Arbeiter wurden von den Wassermassen mitgerissen. Unter der Erdoberfläche. „Einen Arbeiter konnte die Feuerwehr retten“, erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Stuttgart Merkur.de. Für den anderen Arbeiter kam dagegen jede Hilfe zu spät. Die Bergungsarbeiten würden aktuell noch andauern. Die Rettungskräfte brachten zudem zwei weitere Personen, die offenbar Hilfe leisten wollten, zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. In der Schwabenmetropole hatte es den gesamten Freitag über stark geregnet.

Unwetter-Gefahr in Deutschland: Starke Regenfälle und Gewitter ziehen nach Mittelhessen und ins Rheinland

Update vom 4. Juni, 18.30 Uhr: Die starken Regenfälle samt Unwetterwarnung haben sich mittlerweile auf den mittleren Westen Deutschlands verlagert. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wird aktuell vor Unwetter mit Gewittern in Mittelhessen nördlich von Frankfurt am Main, an der Grenze zwischen Saarland und Rheinland-Pfalz sowie im Rheinland östlich von Düsseldorf gewarnt.

Auch im äußersten Süden der Bundesrepublik ist die Wetter-Lage im Voralpenland angespannt. So wird im Allgäu rund um Oberstdorf und im Bayerischen Oberland rund um Bad Tölz vor markantem Wetter mit viel Regen und vereinzelten Gewittern gewarnt. Dasselbe gilt für den nördlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg.

Erstmeldung vom 4. Juni: Offenbach – Die warmen Temperaturen der vergangenen Tage haben bereits einen ersten Vorgeschmack auf den kommenden Sommer* gegeben. Doch auf Sonne, perfektes Badewetter und den ein oder anderen Sonnenbrand muss Deutschland nun noch ein paar Tage warten, denn Schauer und Gewitter* sorgen am Wochenende vielerorts für deutlich ungemütlicheres Wetter.

Wetter in Deutschland am Wochenende stürmisch – DWD warnt vor starken Gewittern

Während nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag und Samstag Schauer* und Gewitter im Nordosten die Ausnahme bleiben, muss in den anderen Landesteilen weiterhin mit Regen, Blitz und Donner gerechnet werden. Auch in Teilen Bayerns sind nach sonnigem Frühlingswetter tagelang Gewitter angesagt. Laut DWD kracht es in Franken, Schwaben und in
Alpennähe teils kräftig. Auch Starkregen, Sturmböen und Hagel schließen die Meteorologen nicht aus.

In Baden-Württemberg müssen sich die Menschen ebenfalls auf ungemütliches Wetter gefasst machen. Im Laufe des Freitags erwarten die Meteorologen teils schwere Gewitter, heftigen Starkregen und Hagel. In Nordrhein-Westfalen lassen die Gewitter in der Nacht zu Freitag laut DWD zunächst etwas nach.

Wetter in Deutschland: Vielerorts Gewitter und Starkregen – DWD warnt vor Überschwemmungen

Doch mit Blitz und Donner und vielerorts Regen kommt auch die Gefahr vor Überschwemmungen. So drohen nach wie vor nach DWD-Angaben örtlich Unwetter, besonders durch Platzregen, sodass vereinzelt mit vollgelaufenen Kellern und überfluteten Unterführungen gerechnet werden muss. Die Temperaturen lassen sich durch das nasse Tief jedoch nicht vertreiben. Mit Temperaturen bei 22 bis 28 Grad kann es vielerorts schwülwarm werden.

Auch am Sonntag und zum Start in die neue Woche bleibt das Wetter wechselhaft und frühsommerlich warm. Der Schwerpunkt der Schauer und Gewitter verlagert sich zunehmend in die Südhälfte. In der Nordhälfte kann sich häufiger die Sonne zeigen, und es bleibt überwiegend trocken. Die Tageshöchstwerte sollen zwischen 20 und 27 Grad liegen.

Das wechselhafte Wetter hatte sich vielerorts bereits am Donnerstag gezeigt. So mussten wegen teils starker Unwetter in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen Polizei und Feuerwehr mehrfach anrücken.

Die Unwetter am Wochenende dürften die Sehnsucht vieler Menschen nach einem traumhaften Sommer noch einmal verstärken. Doch wann legt der Sommer endlich so richtig los? Ein Wetter-Experte wagt nun eine Prognose* für den Juni. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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