Start day-news Tanzender Polizist aus Brandenburg wird Hit im Internet

Tanzender Polizist aus Brandenburg wird Hit im Internet


Ein Polizist der 1. Einsatzhundertschaft der Brandenburger Bereitschaftspolizei wurde unverhofft zum Internetstar. Mit einem Tänzchen vor der Kamera. Zu Beginn des Videos fragt ihn ein Kollege aus dem Off, ob er wisse, welcher Tag heute sei.

Dann singt der Kollege als kleinen Hinweis den Songtitel „It’s Friday then“ an (auf Deutsch „es ist dann mal Freitag“), umgehend folgt der Song aus dem Autoradio – und offenbar mit der Aussicht auf das Wochenende, steigt der Befragte namens Marco aus dem Mannschaftswagen und beginnt ein wildes Tänzchen neben dem im Schritttempo fahrenden Mannschaftswagen. Kurz darauf sind noch zwei Kollegen zu sehen, die ihn flankieren – mit Helmen und Kelle. Drei Polizisten als „Slaves to the Rhythm“, wie Discoikone Grace Jones das sehen würde.

Das Video ist eine Hommage. Das Original des Songs ist schon zwei Jahre alt. Im Oktober 2019 tanzte der Amerikaner Mufasa alias Jeff Obeng zu dem Song neben einem Auto her, landete einen Internethit. Es gab millionenfach Klicks und Einladungen in Talkshows für den Gute-Laune-Mann. Und der Song entwickelte sich zur Wochenendhymne.

Der Song wurde auch nicht zum ersten Mal zum Emblem einer gut gelaunten Polizei, wie obenstehendes Video aus dem Jahr 2019 beweist. Auch das Video der Brandenburger Polizisten ist schon ein Jahr alt. Der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (MAZ) sagte der Pressesprecher der Brandenburger Polizei, Torsten Herbst, man wisse nicht, wie der Clip gerade jetzt ins Netz gelangt sei. Er sei nicht dafür gedacht gewesen. Dienstliche Konsequenzen werde der Clip für den tanzenden Beamten indes nicht haben.

Gelassen werde man stattdessen auf den Internethit reagieren, zeige das Video doch „Amts- und Lebensfreude“, so der Sprecher. Die Polizisten seien damals von einem fordernden Einsatz gekommen – Stressabbau habe bei dem Tänzchen wohl eine Rolle gespielt. Die sympathische Ausstrahlung könnte laut Herbst auch noch anderweitig genutzt werden – zur Nachwuchsrekrutierung.

„So viel Authentizität und Freude, wie in diesem Video gezeigt wird, das können Sie mit keiner Hochglanzbroschüre ausdrücken“, sagte Herbst der MAZ. „Das Video kann sicher junge Menschen für den Beruf begeistern.“

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