Start day-news Nach Ausschreitungen in WM-Qualifikation: FIFA ermittelt - Lewandowski reagiert auf Flaschenwürfe

Nach Ausschreitungen in WM-Qualifikation: FIFA ermittelt – Lewandowski reagiert auf Flaschenwürfe


Der Fußball-Weltverband hat die Ausschreitungen bei den WM-Qualifikationsspielen in England und Albanien „auf das Schärfste“ verurteilt und Ermittlungen eingeleitet. „Die FIFA weist darauf hin, dass sie jegliche Form von Gewalt, Diskriminierung oder Missbrauch entschieden ablehnt. Die FIFA hat eine ganz klare Null-Toleranz-Haltung gegenüber solch abscheulichem Verhalten im Fußball“, teilte der Weltverband am Mittwoch mit.

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Derzeit würden die Berichte über die WM-Qualifikationsspiele zwischen England und Ungarn sowie Albanien und Polen analysiert, „um die angemessensten Maßnahmen zu ergreifen“, hieß es in der Mitteilung. Beim 1:1 im Londoner Wembley-Stadion waren Dutzende Einsatzkräfte auf den Tribünen mit Gästefans aneinandergerieten. Kurz nach Beginn des Spiels hätten Beamte die Tribüne betreten, um einen Zuschauer wegen eines rassistischen Vorfalls zu verhaften, hieß es von der Polizei.

In Tirana waren nach dem 1:0-Siegtreffer der Polen durch Karol Swiderski (77. Minute) Plastikflaschen in Richtung der jubelnden Spieler geflogen. Die Partie wurde für rund 20 Minuten unterbrochen. Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat die Situation offenbar auch als bedrohlich empfunden. „Es wurde ein bisschen gefährlich“, sagte Lewandowski dem Sender TVP. „Aber wir wussten, dass der Schiedsrichter die Begegnung vermutlich nicht abbricht und sie wieder aufgenommen wird.“ Die Gäste hatten sich nach den Flaschenwürfen lautstark bei Schiedsrichter Clement Turpin beschwert, beide Mannschaften verschwanden während der Unterbrechung in den Kabinen.



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