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Matchwinner Timo Werner dankt Hansi Flick und spricht über Kritik: „Irgendwann ist das Fass voll“


Vieles war auf Timo Werner in den vergangenen Tagen eingeprasselt. Wieder einmal. Der 25-Jährige könne in der Nationalmannschaft nicht die Dauerlösung in der Spitze sein, hieß es von mancher Seite. Zu wenig Wucht, zu wenig Durchschlagskraft, zu wenig Torgefahr. Ähnliches muss sich Werner auch aus dem Umfeld seines Klubs FC Chelsea regelmäßig anhören. Kurz: Der Angreifer hat es seit Monaten nicht unbedingt leicht. Nachdem Bundestrainer Hansi Flick sich aber auch nach dem für Werner eher unglücklichen 2:1 gegen Rumänien am vergangenen Freitag zu ihm bekannte, rieb sich der frühere Leipziger am Montagabend auch selbst ein wenig Balsam auf die Seele.

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Mit einem Doppelpack beim 4:0 (0:0) in Nordmazedonien war er maßgeblich daran beteiligt, dass das DFB-Team das Ticket zur WM schon zwei Spiele vor Abschluss der Qualifikation buchen konnte. Werner wusste, bei wem er sich für seinen gelungenen Abend zu bedanken hatte. Bundetrainer Flick tue ihm „sehr gut“, betonte er nach der Partie bei RTL: „Wenn der Trainer einen mag und auf einen setzt, hilft das jedem Spieler. Ich als Stürmer brauche das doppelt. Ich hoffe, dass ich weiter zurückgeben kann.“ Beim Blick auf die Bilanz klappte dies bisher gut. In vier von fünf Spielen unter Flick zählte Werner zu den Torschützen.

Was die immer wieder aufkeimende Kritik bei ihm auslöst, machte Werner deutlich. „Es muss an mir abperlen“, sagte er: „Wenn ich mir darüber einen Kopf mache, kann ich hier heute nicht spielen – irgendwann ist das Fass voll.“ Flick arbeitete auch nach dem Spiel fleißig an Werners Selbstvertrauen. „Er hatte zuvor einige Chancen gehabt, bei seinen Toren dann toll abgeschlossen“, lobte der Bundestrainer.



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