Start day-news Kühlungsborn Umfrage: OZ-Leser wollen Schwimmhalle

Kühlungsborn Umfrage: OZ-Leser wollen Schwimmhalle


Die Kühlungsborner wollen eine neue Schwimmhalle – auch wenn sie viel Geld kostet. Das zumindest ist das Ergebnis einer Online-Umfrage der Ostsee-Zeitung. Von den insgesamt 181 Teilnehmenden sprachen sich 56,9 Prozent dafür aus, dass Kühlungsborn 20 Millionen für eine neue Schwimmhalle ausgeben soll. Dagegen waren 41,4 Prozent. 1,7 Prozent der Teilnehmenden zeigte sich unentschlossen. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, sondern lediglich ein Stimmungsbild.

Die Schwimmhalle soll auf dem Areal am Grünen Weg gebaut werden, auf dem derzeit das Corona-Testzentrum der Stadt steht. Eine Analyse hatte ergeben, dass es eine Kombination aus Sport- und Wellnessbad sein soll. Um das Projekt voranzubringen, hatte die Stadt externe Steuerer beauftragt, die nun Kostenschätzungen vorgelegt haben. Ein Modell, das die meisten Stadtvertreter präferieren, liegt bei etwa 20 Millionen Euro.

„Halle sollte energieeffizient sein“

„Mit den Zahlen der Planungsgesellschaft haben Bürgermeister und Stadtvertreter der Stadt Kühlungsborn nun eine konkrete Basis für die Realisierung ihres Beschlusses, ein Hallenbad zu bauen. Wir Bürger freuen uns schon darauf“, schreibt OZ-Leserin Gitta Wynne. Sie hatte sich im Förderverein Meerwasserschwimmhalle engagiert. „Mein Appell an die Verantwortlichen: Bitte bauen Sie ein Hallenbad mit Weitblick in die Zukunft – energieeffizient (das heißt Kosten reduzierend), funktionell groß, mit angenehmem Raumklima und guter Raumakustik. Denken Sie an alle Nutzer, an unsere circa 800 Schüler, unsere Rettungsschwimmer, unsere jungen und alten Mitbewohner, unsere Kurgäste und an unsere Touristen. Und bitte, lassen Sie alle gewinnoptimierenden Aspekte oder persönlich geprägte Wünsche außen vor. Ein Bad für Schulschwimmen ist ein gesellschaftlicher Auftrag und kann nicht in Konkurrenz zu Hotel- oder Spaßbädern stehen.“

Gitta Wynne fordert: „Machen Sie Ihren Titeln „Stadtvertreter“ und „Bürger-Meister“ alle Ehre und bringen Sie das Schwimmbad schnell auf den Weg, bevor alle Fördertöpfe coronabedingt geschlossen werden. 

Von Cora Meyer

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