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Chris Pratt und Yvonne Strahovski: „Apokalypse, in der wir gerade sind, ist ziemlich unheimlich“


In „The Tomorrow War“ (Start: 2. Juli bei Amazon Prime) geht es um nichts Geringeres als die Rettung der Welt: Eine Gruppe Zeitreisende aus dem Jahr 2051 trifft im Heute ein, um eine dringende Nachricht zu überbringen: Dreißig Jahre in der Zukunft verliert die Menschheit gerade einen globalen Krieg gegen eine tödliche Alien-Spezies. Die einzige Hoffnung zu überleben besteht darin, Soldaten und Zivilisten aus der Gegenwart in die Zukunft zu schicken, damit sie sich dort dem Kampf anschließen. Unter den Rekrutierten ist der Highschoollehrer und Familienvater Dan Forester (Chris Pratt). Entschlossen, für seine kleine Tochter die Welt zu retten, verbündet er sich unter anderem mit einer brillanten Wissen­schaftlerin (Yvonne Strahovski), um das Schicksal des Planeten neu zu schreiben. Im RND-Interview sprechen Chris Pratt und Yvonne Strahovski über ihren neuesten Film:

Der Film „The Tomorrow War“ wirft apokalyptische Szenen auf. Vor was für einer Art Apokalypse hätten Sie am meisten Angst?

Chris Pratt: Jede Apokalypse wäre wahrscheinlich sehr beängstigend. Ich weiß nicht, ob es überhaupt eine apokalyptische Situation gäbe, dir mir keine Angst machen würde.

Yvonne Strahovski: Also die im Film ist ziemlich schrecklich.

Pratt: Die, in der wir gerade sind, ist auch ziemlich unheimlich. (lacht) Aber Alien-Invasionen wären wahrscheinlich am gruseligsten.

Strahovski: … oder wenn irgendetwas Gigantisches aus dem All die Erde treffen und nur zwei Menschen überleben würden.

Pratt: … besonders wenn es nur wir beide wären – und wir unser Haar- und Make-up-Team nicht dabeihätten. (lacht)

Wenn Sie durch die Zeit reisen könnten wie Ihre Filmfiguren: Was würden Sie gern in der Welt ändern?

Strahovski: Ich würde bei einer Zeitreise gern sehen, dass die Menschen besser auf ihren Planeten aufpassen. Wenn wir schon über Apokalypsen und das Ende der Menschheit reden …

Pratt: Ich würde einfach Bitcoins kaufen. (lacht) In was für eine Zeit würdest du reisen? Was würdest du stoppen?

Strahovski: Die Abholzung von Wäldern, um den Planeten einfach besser zu schützen. Wir überleben nicht, wenn wir die Biodiversität des Planeten nicht schützen.

Pratt: Ja. Ich würde einen Weg finden, die Ozeane zu reinigen – und Bitcoins kaufen. Diese drei Sachen (lacht).

Chris Pratt, Ihre Figur Dan will die Welt für die kleine Tochter retten. Sie sind beide auch Eltern kleiner Kinder. Wie hat Sie das beim Spielen Ihrer Rolle beeinflusst?

Pratt: Ein eigenes Kind zu haben bietet einem viel, wenn man jemanden spielt, der ein Kind hat. Es ist eine sehr einzigartige Verbindung, auf die man zurückgreifen kann. Dan, mein Charakter, wird in diesen Krieg eingezogen, der in der Zukunft stattfindet. Und wenn er nicht geht, wird seine Frau an seiner Stelle einberufen. Das ist eine Gelegenheit für diesen 40-jährigen Mann, sein Leben für seine Tochter und seine Frau hinzugeben. Als Vater ist es für mich keine Frage, dass ich das genauso tun würde. Das ist es, was ich als Vater mit in diese Rolle gebracht habe: die Verbindung zwischen mir und einem Kind zu verstehen, für das ich mein Leben hingeben würde.

Von Hannah Scheiwe/RND

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