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7-Tage-Inzidenz gekippt: Neue Corona-Regel-Maßstäbe erwartet – Bayern macht wohl den Anfang


  • Patrick Mayer

    vonPatrick Mayer

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Coronavirus-Pandemie: Die 7-Tage-Inzidenz soll schon bald nicht mehr alleiniger Corona-Maßstab für Lockdown-Regeln in Deutschland sein. Einem Bericht zufolge prüft Bayern ein anderes Vorgehen.

München/Berlin – Wie viele Menschen aus wie vielen Haushalten dürfen sich treffen? Was muss weiter geschlossen bleiben? Welche Branche darf vielleicht zu welchen Bedingungen öffnen?

Corona-Lockdown in Deutschland: Die 7-Tage-Inzidenz war bisher Maßstab aller Covid-19-Regeln

In der Coronavirus-Pandemie in Deutschland war die sogenannte 7-Tage-Inzidenz* bisher der Maßstab aller Dinge. Und vor allem für die Regeln und Kontaktbeschränkungen im Lockdown*. Das könnte sich aber bald ändern – berichtet zumindest die Bild (hinter einer Bezahlschranke). Demnach stimmte nach dem Bundestag auch der Bundesrat einer entsprechenden Gesetzesänderung zu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)* und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer, unter anderem Bayerns Markus Söder (CSU)*, müssen dann auch andere Kriterien für die Rechtfertigung von Lockdown-Regeln einfließen lassen. Darunter sind laut Bild:

Künftige Kriterien für Lockdown-Regeln in der Coronavirus-Pandemie in Deutschland:

  • Die Reproduktionszahl (R-Wert)*: Wie viele andere Menschen steckt eine mit dem Coronavirus* infizierte Person an.
  • Das Infektionsgeschehen und Covid-19-Erkrankungen unter Älteren und anderen Risikogruppen.
  • Corona-Impfungen*: Wie weit ist die Impfkampagne in Deutschland fortgeschritten.
  • Die Auslastung der Krankenhäuser – nicht nur mit Corona-Patienten.
  • Die Belastung der Intensivstationen – nicht nur mit Corona*-Patienten.

Dem Bericht zufolge prüft der Freistaat Bayern bereits, welcher Mix künftig als Corona-Lockdown-Maßstab herangezogen wird. Denn: Laut der Gesetzesänderung darf die 7-Tage-Inzidenz schon ab dem 1. April nicht mehr alleiniger Richtwert sein.

Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Corona-Notbremse wird in manchem Bundesland angepasst

In dieser Gemengelage wackelt die bei der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene Corona-Notbremse ab einer Inzidenz von 100 in manchen Bundesländern gehörig. Zumindest in der Ausgestaltung.

So will Nordrhein-Westfalen regionale Differenzierungen zulassen. Erweitert durch eine Test-Option könnten derzeit gelockerte Öffnungsregelungen beibehalten werden – jedoch nur für Kunden, Besucher und Nutzer mit einem tagesaktuellen negativen Testergebnis. Jetzt geht es also auch an die 7-Tage-Inzidenz. (pm) *Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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